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Da sind alli Eusi Fälli-Gschichte...
vill Spass bim läse :-)
Die genaue Planung fing dieses Jahr ein bischen später an
als sonst. Am 1. August trafen wir uns zu einer gemütlichen
Feier im kleinen Kreise und heckten allerlei Böses für
unsere Mitglieder aus.
Wir prüfen die Sinne!
Mit den Ideen von Marion, Ernst und unseren Männern, haben
Janine und ich bald alles beisammen gehabt. Es wurde das Gehör
geprüft, indem man aus einem Stück, die verschiedenen
Interpreten heraushören musste. Der Riechsinn wurde mit Gewürzen
getestet. Den Tastsinn mit gewissen Gegenständen in einer Schachtel
und zum Schluss des ersten Durchgangs musste man noch einen Parcour
mit einem Tablett laufen.
War mal wieder alles zu einfach!!!
Wir hatten ja noch ein Ass im Ärmel. Nach einer kleinen
Pause mussten unsere Leute noch Teebeutel werfen. Wir haben zwei
Beutel aneinander gebunden und eine Schnur gespannt. Dann wurde
einer aus der Gruppe bestimmt, der dann die Teebeutel werfen musste.
Es gab eine Menge Punkte zu holen. Aber es war schwerer als gedacht!
Ist nicht so schlimm. Wir konnten uns so, wenigstens dann dem
gemütlichen Teil des Nachmittages widmen Es ging ans Grillieren
uns ans essen.
Ein gemütlicher Tag neigt sich dem Ende entgegen und langsam
aber sicher gingen alle nach Hause. Die einen früher und die
andern etwas später.
Danke an all die Helfer, ohne die könnten wir so ein Tag
gar nicht durchführen!
Räf 1
Eimal meh häts gheisse: Jubel Fasnachtsafang!!! Und wow,
all Fällis sind pünktli am Nüni (oder es paar Minute
später) bim Roman und de Nadja itroffe. D Danny und d Maja
händ also ohni Problem chöne mit ihrne Schminkkünst
afange und will all so pünktli gsi sind und d Danny mit ihrne
Infos zum Schminkteam en super Start lanciert hät, sind mir
au scho bald nachher fertig gsi und händ de Jacky ihri gsponserete
Gipfeli gmampfet -> Danke Jacky!!!
Uf em Neumärtplatz hät die nächst Ueberraschig
gwartet ;-) Es hät es Getränkezelt gha, wo mer öppis
heisses (bzw. lauwarms :-( ) oder au kalts Ztrinke becho hät!!!
So guet. De Wättergott hät au mitgspielt, mir händ
mega schöns Wetter gha und leider d Sunnebrülle dehei
vergässe.
Viele Altbekannti trifft mer immer wieder, e wahri Freud. Nu
d Asprach vom neue Fako-Präsi em Thomas Steffen hät mer
leider nid würkli verstande, will’s keis guets Mikrofon gha
hät. Defür sind d Gugge in gueter Stimmig gsi und händ
ihres musikalische zum Beste geh ;-)
Nachher simmer Eusem „inoffiziell obligatorische" Teil vom
11.11. nahgange und zwar uf Andeli go Raclette ässe und Gugge
lose. Mjammjam! Wie immer total funny und gfreut hät mi au,
dass i vo es paar Andölfianer ghört ha, mir ghörid
us ihrere Sicht scho fix zum 11.11., will mir eus doch immer wieder
blicke lönd…
De nächst Treffpunkt isch 6i i de Hand gsi… Kurz vorher
sind mir na gschnell uf Ohringe go Sali säge…
I de Hand simmer (wie immer und doch zum letschte Mal am 11.11.)
herzlich willkomme gheisse worde. De Peter hät eimal meh sini
Kochkünst zeiget. Nach em gmüetliche Nachtesse hämer
dänn de offiziell Teil mit de Probejährli-Taufi und Fläsche
zerdeppere duregeh. Eusi Präsine hät ihri Sach guet gmacht,
einzig dass d Wyfläsche zum zerschla und nid zum dusche isch,
hät sie glaubs nachli falsch verstande - GRINS...
D Maya und de Peter händ zum Dankeschön für die
wunderbari Zyt, für ihri Fründschaft und eifach für
alles, wo sie eus geh händ, e vom Spalti baschtleti Uhr übercho
- namal viele herzliche Dank Peter und Maya, ihr sind unersetzbar!!!
Für die einte hät's dänn na en Dessert geh und
die andere händ na uf d Gass wellä: so hät's e chlini
Abspaltig geh. Die einte sind i de Hand bliebe und händ mit
em Peter und de Maja na gmüetli eis trunke, die andere sind
ab ad Guggeparty und händ's anschienend au na ganz luschtig
gha.
Eui Marion
Wie fast jedes Jahr war der Treffpunkt in Bichelsee. Langsam
aber sicher, trudelten alle in unserer Garage ein.
Wir haben den Tisch mit süssen Sachen dekoriert und genügend
zu trinken besorgt. Dieses Jahr gab es Glühwein, Punsch, Tee
und weitere feine Sachen.
Alle plauderten und lachten durcheinander. Langsam wurde es Zeit
etwas zu essen, bevor der Glühwein schon alle ist! Auf dem
Sitzplatz brennen diverse Feuer und im Pfadikessel köchelt
das Fondue. Dann hiess es Fondue Gabeln fassen und los geht’s. Leider
“drängten“ sich viele vor dem Pfadikessel, so dass es gar nicht
so einfach war an das feine Fondue zu kommen. Da hatten es unsere
Pouletesser wesentlich einfacher. Diese standen ein bisschen abseits
und haben dem lustigen Treiben und der Jagd nach dem Chnobli zugesehen.
Einer nach dem andern ging nach dem essen wieder in die geheizte
Garage.
Luna reinigte noch unseren Sitzplatz vom restlichen Fondue. Ich
hoffe das ihr Atem nicht zu sehr nach Chnobli roch, den es lag doch
einiges auf Boden. Vielleicht sollte ich mal Janine und Geri fragen?!
Langsam wurden alle ein bisschen ungeduldig und fragten sich:
wo bleibt nur der Samichlaus?
Auf einmal kamen die Raucher mit gesenktem Kopf alle wieder in
die Garage. Der Samichlaus folgte Ihnen mit zwei Schmutzlis. Wahrscheinlich
dachte der Chlaus, bei dem Haufen nehme ich gleich zwei Helfer mit.
Man weiss ja nie!!
Nach dem jeder gehört hatte, was gut und nicht so gut war,
packte der Chlaus noch Geschichten vom letzten Jahr aus! Wir waren
ein bisschen geschockt, denn mit dem hat niemand gerechnet! Auch
musste ich ein Versprechen ablegen, dass ich auch im neuen zu Hause
rauschende Feste in der Garage gebe! Na klar, machen wir doch. Danach
trank der Chlaus mit seinen Schmutzlis noch ein Bierchen bevor Sie
endlich Feierabend machen konnten.
So geht jedes Fest mal zu Ende und auch die Glöggli verabschiedeten
sich eines nach dem andern.
Aber es gibt immer ein paar die länger bleiben. Also gab
es noch einen kleinen nach Mitternachts Imbiss. Wir hoffen das alle
die Kurven nach Hause geschafft haben und freuen uns schon auf den
nächsten Anlass.
Wir wünschen allen eine schöne Adventszeit und einen
guten Rutsch ins Jahr 2011.
Räf1
Mal ganz en andere Umzug als das mer euis gwönnt sind. Das
isch mal en Umzug gsi wie mir en glaub nonie erläbt händ
(also ich emel nöd).
Therese und dä Hans, Beizer vom Friede und Fisch in Ohringä,
jetzt Beizer vom Wiesetal in Unterohringä händ sich für
ihren Beize Wechsle öpis ganz speziells usdänkt. Sie händ
ihri Usdränketä und Atrinkätä mit eme Umzug
verbunde .
Sie händ eifach a alles dänkt…… Richtigi Umzugsufstellig,
abgsperrti Strass und zum Start en Böllerschuss.
Gmüetli isch mer is Wiesetal abe glofe, det une acho simmer
uf e unglaublichi Menschämengi troffe, ich glaub mit soneme
Masseuflauf händ die zwei au nöd grechnet.
Uf em Parklatz isch es grosses Feschtzelt gstand. Bimene chline
Imbiss und öpis z’Triinkä, hämers euis guet gah lah,
nur en Sitzplatz hät mer nöd müesse sueche……isch
alles bsetzt gsi!!!
Mit biz Müeh hämers dänn fertig bracht Therese
und dä Hans für en churze Momänt fescht z’häbe
und ihne euises, vom Spalti selber kreirte Präsentli übergeh.
Zabig simmer dänn uf Diessehofe wiiter.
Räf4
HOI ZÄMÄ...
WEISS GAR NID WO AFANGE. UF DI 19.00 ISCH WIE JEDES JAHR AM SAMSTIG
ABIG BI DE GUBI SCHMINKE AGSEIT. (DANKE GUBI) DEN HEMMER JEDES JAHR
S GLÜCK UND DÖRFED BI IHRE PFUSE. DAS HEISST ES HEND SICH
ALL MAL SCHO IGNESTET WILL JA DI EINE ODER ANDERE GSENDS DENN NÜM
AM MORGE FRÜÄ. HEHE. WENNS HEII CHÖMED. DAS JAHR
SIND NID VIEL DEBI GSI, D JACKY, GUBI, MARION, JANINE, MARCO, ROMAN,
JAN, UND ICH.
JA WO MER DENN FERTIG GSI SIND MIT SCHMINKE UND ALLI PARAT GSI
SIND SIMER RICHTIG HALLE FÜRE, DET HEMMER DÖRFE ES PAAR
MINUTE ASTAH. HEND EUISE ITRIT ZAHLT UND AB ISCH PARTY GANGE. MIR
HEND EN TISCH GFUNDE WO ALLI PLATZ GHA HEND, DI EINE SIND GHÖCKLET
DI ANDERNE GSTANDE, DI EINE HEND WII TRUNKE DI ANDERNE MINERAL.
DEN ENDLICH DI ERST GUGGE ISCH AGSEIT WORDE. ABER NEII WAS ISCH
DEN DAS. LEUTE ICH SEG EUI DIE HET SO WAS VO KOMISCH TÖNT UND
SI HEND KEI PFIFF GHA. NAJA HEMER HALD UF DI NERGST GWARTET. JA
ZWÜSCHET DURE HEND DEN DI EINE ODER ANDERE MEGA SPASS BECHO
AM KOMFETI FURTBLASE UND HAHAHAHA GENAU AM JAN IS MUUL IE, ER HETZ
GFANGE NATÜRLI. ZU LUSTIG GSI. DE ABIG ISCH IRGENDWIE IMMER
WITER GLOFFE UND EINI NACH DE ANDERE GUGGE ISCH DEN NA CHO. HEND
AU E SUPPER STIMMIG ID HALLE BRACHT. NAJA IRGENDSWEN SIMER DEN AD
BAR GANGE UND DET HEND DI EINE NACHLI WAS TRUNKE UND DI ANDERE,
AU. UM E GWÜSSI ZIT UME ISCH DEN D MARION ZU MIR CHO UND HET
MICH MIT CHLINE ÄUGLI AGLUÄGET UND HET GFUNDE DU GSESCH
AU MÜÄD US, OKEY DAS HET GSTUME. UND MIR HEND EUS DEN
LANGSAM VERABSCHIEDET FÜR IS BETT. DIHEI HAN ICH DEN AM MARCO
SINI LUFTMATRATZE NA UFBLASE. WILL ICH HAN DE AGLUÄGET UND
HAN GWÜSST DE WER FROH DRUM. WONER DEN MAL HEI GFUNDE HET ISCHER
GANZ LIISLIG IS ZIMMER IE CHO, HET SICH DEN ABER FAST 10 MINUTE
MIT SICH SELBER UNDERHALTE WIE JETZT DIE MATRATZE DA SO ANE CHUNT,
UND SINI DECKI DRUFUE. NAJA MARCO HALD. HEHE. (ODER DE ALKOHOL?)
SUNNTIG MORGE ALLI PLUS MINUS USGSCHLAFE, ODER SO, SIMER AM ZMORGETISCH
GSESSE UND HEND EN SUPER FEINE Z MORGE GSPONSERET BECHO VODE GUBI.
DANKE. DI EINE ODER ANDERE HEND DEN NA ES ALKASELZER BRUCHT, UND
HEND ZIMLI ÜBEL USGSE. NAJA WER CHA FEIERN CHA AUCH ARBEITEN
ODER SOO. ALLI HEND SICH DEN PARAT GMACHT UND SIND ID HALLE FÜRE
GO SCHMINKE UND DET HENZ DE REST TROFFE. ALLI SIND UFGREGT GSII,
WIE JEDES JAHR. ICH BIN DEN AU IRGENSWEN DEZUÄ CHO. DI MEISTE
SIND DEN SCHO GSCHMINKT GSI.
D CHIND UND AU GUBI HEND DEN NA CHLI POMMES GESSE, WO ALLI GSTERCHT
GSI SIND UND EINIGERMASSE WIDER FIT HET D PRESINE NA ES PAAR INFOS
GHA. DANACH HETZ GHEISE AM 14.00 ID UMZUGSUFSTELLIG HINDERE. OKEY
ALLI HEND SICH DAS GSPEICHERET UND SIND AM 14.00 DET HINE GSI. DOCH
MIR HEND D START NUMERE 41 GHA UND ES ISCH AR.... CHALT GSI. GREGNET
HETZ AU, ZUM GLÜCK HEMER GAD BINERE GARAGE MIT EME CHLINE VORDÄCHLI
EUSES PLÄTZLI GHA. DEN HEMMER CHLI CHÖNE DRUNDER STAA.
SUPER ISCHES GSII.
UND DEN ISCHES LOS GANGE EIN SCHRITT UM DE ANDER. DE UMZUG ISCH
DANK WETTER CHLI LEER GSII. ABER ES ISCH HAMMER GSI, WILL ES ISCH
FASNACHT. JA AM SCHLUSS HETZ DEN WIE IMMER HEISSE FLEISCHCHÄS
GEH UND WAS ZTRINKE. DI EINE SIND NACHLI GHÖCKLET UND DI ANDERE
SIND DIREKT HEII. ICH HANS HAMMER GFUNDE UND HOFFE, CHAN NA VIEL
SÖTIGI WEEKENDS VERBRINGE MIT EUI FÄLLIS.
SARA
ZEITPLAN:
Freitag 21.01.2011
02:30 Treffpunkt in Unterohringen 02:45 geplante Abfahrt nach
Eintreffen der Nordfäger Ca. 10:00 Salzburg (A) bei Leberkäs
und Bier treffen auf Reiseführerin 15:00 Abfahrt der Fälli-Glöggler
Richtung buntes Treiben (die Nordfäger hatten bereits um 13:00
einen Auftritt) 18:00 Aufstellung am Elisabethkai zum Fackelumzug 19:00
Fackelumzug (Elisabethkai - Schwarzstrasse - Staatsbrücke -
Franz-Josef-Kai - Getreidegasse - St. Peter)
Samstag 22.01.2011
11:30 Abmarsch der Fälli-Glöggler Richtung Umzugsaufstellung
(die Nordfäger hatten bereits um ca. 10:00 einen Auftritt) 13:00
Carnevalsumzug (Linzergasse - Staatsbrücke - Alter Markt -
Residenzplatz) 14:00 Monsterkonzert aller Guggen am Residenzplatz
Sonntag 23.01.2011
09:00 Abfahrt Richtung Schweiz
ERLEBTES:
Freitag 21.01.2011
Freitagmorgen in der Früh, ein Auto nach dem anderen fährt
beim Rest. Wiesental in Unterohringen auf den Parkplatz. In eisiger
Kälte warten wir auf den Car der Nordfäger aus Wohlen.
Nach ein paar Warteminuten erhält unsere Präsine ein SMS,
dass die Nordfäger von der Polizei aufgehalten worden sind.
Ralph schlägt vor, im 1120er Club an der Wärme zu warten.
Mit fast einer Stunde Verspätung, verursacht durch die Verkehrskontrolle
(Feuerlöscher, Fahrzeugpapiere etc.), treffen sie ein und nach
einem kurzen hallo und einladen des Gepäcks gehts ab Richtung
Salzburg.
Die einen machen es sich bequem und schnarchen nach kurzer Zeit
mit offenem Mund, die anderen benötigen ihre Münder für
die vielen Getränke und Knabbereien die kreisen. Eine heitere
Fahrt mit viel Gelächter, wenig Schlaf und ausgelassener Stimmung
trägt uns nach Salzburg. Nach ein paar Rauch- und Stärkungspausen
sind wir bei unserer Reiseführerin Margrit angekommen und es
gibt einen Leerkäs und für jene, die gerne Bier zum Frühstück
haben, auch ein Bier.
Der Bezug des Hotels wird für die Nordfäger eine Herausforderung
– Ankommen, Schminken, losmarschieren. Wir Fällis nehmen es
uns gemütlicher, ist doch unser nächste Termin erst der
Fackelumzug und der beginnt erst wenn’s dunkel ist.
Also hiess es pfüüsi machen, duschen, die Nichtmaskenträger
schminken und danach Treffpunkt beim Carchauffeur für eine
kurze Fahrt in die Innenstadt.
Das Wetter: saukalt mit Biese. Es schneit riesige Flocken – Janine
sagt, dies sei Chrigel, der uns einen Gruss schickt...
Die Guggen spielen auf allen Bühnen, es ist eine wahre Freude.
Nach einer kurzen Stärkung beim Italiener gehts dann Richtung
Umzugsaufstellung. Nun heisst es warten, warten und nochmals warten.
Wir sind die Nr. 53 von ich glaube 58 Gruppen – brrr, ist das kalt.
Leider nicht nur für uns, sondern auch für die Zuschauer,
welche nicht unbedingt zahlreich erschienen sind.
Später gibt es dann das wohlverdiente Abendessen in einem
wunderschönen Keller. Auch hier wieder trotz Müdigkeit
viel Gelächter und Witze und ausgelassene Stimmung. Die einen
wollen auf dem Rückweg noch in eine Bar, die anderen direkt
an die – leider bereits geschlossene – Hotelbar und so ist es der
erste Eurokarneval, an dem ich bereits früh im Hotelzimmer
bin. Aber an schlafen haben wir noch nicht gedacht – Janine und
ich händ eus na en Baileys gnehmigt...
Samstag, 22.01.2011
Nach genügend Schlaf und einem feinen Frühstück
geht’s ab Richtung Umzugsaufstellung. Die Nordfäger sind weit
und breit nirgends zu sehen – später haben wir dann erfahren,
dass sie direkt hinter der Nr. 4 gelaufen sind, weil eine Aufsichtsperson
gesagt hat, sie können doch vorne mitlaufen und müssen
nicht warten, bis die Nr. 49 an die Reihe kommt ;-) Für uns
heisst es warten, warten und warten und auch heute geht eine eisige
Biese. Aber heute scheint die Sonne in aller Pracht und treibt die
Leute aus den Häusern. Nach der Gasse, in welcher die Umzugsaufstellung
war, traue ich meinen Augen nicht. Wo kommen all die Leute her.
Es hat unheimlich viele Leute am Umzug, welche mitmachen und riesig
Freude an uns haben – wahnsinn. So schön!!! Nach dem Monsterkonzert,
welches anschliessend stattgefunden hat, gab’s noch eine kleine
Gruppenfoto und eine kleine Stärkung in einem Resti, bevors
zum selben Kellerlokal geht, wo wir auch bereits am Freitag waren.
Es herrscht eine super Stimmung, wir singen und lachen und einige
essen auch etwas zuviel Dessert von der riiiiesigen Platte, die
sie bestellt haben...
Unterwegs zeigt Roli uns, wie stark er ist und dass er Berge,
ähm nein, Verkehrstafeln versetzen kann. Als das vermeintliche
Auto mit Blaulicht anhält, erschrickt nicht nur er – zum Glück
war’s ein Spital- und kein Polizeiauto... Puh, nochmal Glück
gehabt.
Im Kongresshaus dann der krönende Abschluss des Wochenendes:
Ich sah an der Fasnacht noch nie einen schwarz weiss gekleideten
Mann mit Krawatte, der unseren Tisch abräumt – hier sah ich
es! Auch eine Frau, ebenso gekleidet versucht den Boden einigermassen
von Müll freizuhalten – ein schwieriges Unterfangen bei Konfetti,
Fasnachtsschlange und Plastikbechern...
Die Stimmung hätte etwas besser sein können, denn irgendwie
passen wir Fasnächtler nicht so ganz in dieses Haus. Aber die
Guggen stört es nicht, sie geben auf den beiden Bühnen
ihr bestes.
Natürlich wird auch herumgeknutscht – und man glaubt es
kaum, die einen werden dabei auch unterbrochen und die anderen haben
nun einen Zahnabdruck auf dem Zeigfinger, gäll Andy!
Der Baccardi-Cola war eher ne Cola und so wurde es dann irgendwann
Zeit fürs weiterziehen oder für’s Hotelzimmer...
Sonntag, 23.01.2011
Viel zu früh klingelt der Wecker und wir müssen aufstehen,
viel zu früh auch fährt der Car ab – aber irgendwie doch
gut, denn so sind wir vor 16:00 bereits wieder in Winterthur. Auf
der Heimfahrt gibt es wieder viel zu erzählen, viel zu diskutieren
oder viel zu schlafen – je nach Person und Zeitpunkt.
Den Nordfägern ein herzliches Dankeschön, dass wir
mitkommen durften. Es war ein geniales Weekend und vielleicht wiederholt
sich das ganze ja in naher Zukunft?
Eui Marion
Samstig, 29.01.11
Mir händ eus am 14.30 Uhr mit dä Eulachschränzer
bi dä Mietauto Töss troffä. Dä Roger Kopf isch
mit siem Car scho awesend gsi. Zersch alli herzlich begrüesse,
dänn dä Car mit eusem Gepäck und allne Instrumänt
belade und dänn isch äntlich losgange. Im Car sind mir
vom Schwami ganz herzlich begrüesst wordä. Mir händ
dänn Unterwägs na mit Champis dä Daniela (vo dä
Eulachschränzer) ihren Geburtstag begossä und natürlich
es Ständli gsungä. Im null komma nichts sind mir scho
z’Pfäffike bim Hotel Schiff diräkt am See acho. Jetzt
heissts uslade, Zimmer ufteilä und Zimmer bezieh, i 15min.
wieder parat stah. Ich han s’Zimmer mit eusem Brösmeli teilt,was
die eintä Eulachschränzer fascht nid händ chönä
glaubä, aber äs isch na ganz luschtig gsi. :-)
Am 16.30 Uhr sind mir alli mitenand richtig Fäschtareal
marschiert wo mir am 17.00 Uhr au Znacht übercho händ.
Am 17.30 Uhr sind d’Marion und ich na an Zunftmeischter. Nachem
Zunftmeischter händ mir eus wieder zu eusne Gspändli gsellt.
Mir sind dänn alli mitenand ad Umzugsufstellig gloffä.
Da mir chli wiit hinä gsi sind, mit dä Nummere 37, händ
mir Glägeheit gha zum all die viele und kreative Wäge,
Maskegruppene und Guggene z’bestune.
Öpe am 20.00 Uhr händ dänn au mir langsam dörfä
loslaufe. Äs isch än hammer Nachtumzug gsi. Mega viel
Lüt am Stasserand und au ganz viel Chind. Mir sind chum zum
Stunä us cho, wo Zueschauer immer wieder „Fälli Glöggler“
agfange händ rüefe. Das isch ja hammer, die Zueschauer
sind Spitze!!! Nachem Umzug, Maske retour is Hotel und ab is Fäschtgländ
go s’Hüngerli stille, dä trochä Hals befüechte
und die Einte no go s’Tanzbei schwingä. Langsam macht sich
d’Müedikeit breit. Mir zottlet langsam zrugg is Hotel. Ähm,
da häts na Liecht??? Aha, d’Hotelbar isch na offä und
äs paar Eulachschränzer am verwielä. Das lönd
mir eus natürlich nid entgah, än Schlumi hämmer na
immer gno! Nachem Schlumi simmer dänn langsam richtig Bettehusä
und die Eintä händ na gschnäll wele go duschä.
Tja ,wänn mer jetzt na wüsst wie die Duschkabine-Tür
funktioniert. Id Duschi istiegä isch ja keis Problem aber wie
zueh mache??? Ähm, grübel, grübel! Ja nei, dä
wo das konstruiert hät isch au chli doof! Gröl! Tja, wer
isch jetzt dööfer ? Dä wos konstruiert hät oder
dä wo drin
staht? Da mer ja die Tür chan gäg inä so wie gäg
ussä uf und zue mache!!! :-)
Guet Nacht
Sunntig 30.01.11
8.30 Uhr dä Wecker schället, ufstah, parat mache und
fein go zmörgele. Am 11.00 Uhr bi dä Maja und dä
Danny asugä zum schminkä. Am 12.00 Uhr gits schowieder
Zmittag für d’Umzugsteilnehmer. Wie mer gseht, mir werdet verwöhnt
und verhungeret sicher nid. Am 14.00 Uhr isch Träffpunkt a
dä Umzugsufstellig! Äs gaht halt wieder 1½ Std.
bis mir dörfet loslaufä. Hä ja,mir händ halt
s’41gi aber das gaht ja na wänn mer bedänkt, das dä
Umzug sagehafti 61 Nummere gha hät. Ändlich gats los!
Man staune, äs hät na viel meh Zueschauer als am Samstig,
waaahhhnsin!!!! Wieder isches än super schöne Umzug, alles
macht mit, ganz än hufä chlini Böögli und alli
rüefet „Fälli Glöggler, Fälli Glöggler,
Fälli Glöggler“ äs lauft eim chalt dä Ruggä
ab! Nachem Umzug isch allgemeini Uflösig, die Eine lueget na
dä Umzug fertig, die Andere gönd nachli go luege, was
suscht na so lauft und dä Rescht gaht ad Wärmi. Da d’Eulachschränzer
na drü Uftritt händ müend mir nachli Zit vertriebä,was
eus natürlich nid schwär fallt!! Am 18.00 Uhr träffet
mir eus alli wieder bim Restaurant Rössli, wo eus dä Roger
mitem Car in Empfang nimmt. So neigt sich das Weekend langsam am
Ändi zue und mir fahred wieder richtig Winterthur, mit sehr
schöne Erinnerigä anes Weekend in Pfäffike – Schwyz!!
ÄS ISCH EIFACH SUPER GSI!!!!!!
Eui Jacky
Fritig
Das hammergeile Weekend hät mitmä Häxäüberfall
ahgfangä. Kei Angst ich han mir au absolut nüt chönä
drunder vorstellä :-)
Aaaber isch nüüt anders we än Umzug gsi. Chli
und herzig :-)
Dänn sind dä Marco, dä Ralph und ich gos Fäschtzällt
unsicher machä :-) Äs hät ä ächt cooli
Band gspielt. Praktisch nu Frauä. Isch ächt köschtlich
gsi dä Männer vor dä Bühni bim Sabberä
zuäzluägä :-) Mir händ ä super Fäscht
gha.
Ufem Heiwäg hät dänn au no feini Gipfeli gäh,
früsch vom Beck :-)
Samschtig
Dä Samschtig hät gaaanz noch mim Gschmack ahgfangä,
mit gaaaaaaanz viel schlof :-) Am spöterä Mittag hämmer
dänn für chli Bodä gsorget und händ üs
ufem Balkon äs feins Fondue iä zogä :-) Und was
machtmä nochämä feinä Ässä? - Riiiiiiiichtig
- Mä goht nomol chli go liggä...
Noh bis noh sind dänn au die reschtlichä Fällis
in Siebnä ihtruddlet.
Und wo jedä sich äs Schlofplätzli ergatterät
hät, hätmä sich laaaangsam aber sicher uf dä
Wäg zur Umzugsufstellig gmacht. Aber kei Stress, mir händ
jo soo ä höchi Startnummerä.
Dä Nachtumzug isch lässig gsi, hät am Ahfang zwor
chli dä Ihdruck gmacht, als hettet nid soo viel Lüüt
dä Wäg is Dorf gfundä, doch mir sind üsi vier
Säck Konfetti los wordä :-)
Äs hetti sooo viel tolli und sicher au lässigi Fäschbeizli
und Bars gha, doch mir häts am Vorobig soo guet gfallä
im grossä Zällt das ich leider nid würkli viel dävo
gseh han. Aber mir händ au deht än super lässigä
Obig mitenand verbrocht :-)
Sunntig
Am Sunntig isch natürli wieder Umzugtime gsi :-) Mir händ
wuunderschöns Wätter verwütscht, fascht scho chli
zu warm mit üsem Fäll, aber mir wänd üs jo nid
bechlagä :-) Durs schöne Wätter, häts natürli
ah Opfer für üses Konfetti nid gmanglet.
Noch dä Umzugsverpflägig, händ sich die eintä
au scho uf dä Heiwäg gmacht. D’Sara, dä Brösmeli
und mini Wänigkeit sind aber no chli go chnüschperlä
:-)
Mir händ äs tolls Weekend gha in Siebnä und werdet
sicher gärn mol wieder verbii luägä :-)
Ich wett no mim Hase dankä sägä, das d'Fällis
händ dörfä bi ihm nächtigä :-)
Gubi
Der Umzug von Aadorf hatte dieses Jahr eine ganz spezielle Ehre:
Er war an jenem Wochenende der einzige Umzug in der Gegend.
Es waren sehr viele Leute, alte Bekannte und Freunde am
Strassenrand zu sehen, dies ein weiterer Grund, warum es ein schöner
Umzug war. Auch das Wetter spielte sensationell gut mit - nach meinem
Geschmack war es doch ein wenig zu warm.
Begonnen hatte der ganze Spass bei Coco Zuhause, wo jene, die
keine Masken trugen, geschminkt. Ebenfalls wurde man mit einem Kaffee
verwöhnt und konnte sich mental so richtig einstimmen. Danach
ging es individuell nach Aadorf. Bei der Ankunft gaben die ersten
Guggen bereits ihr bestes und man hörte noch ein wenig zu.
Dann hiess es besammeln an der Umzugsaufstellung beim Bahnhof. Habe
ich schon erwähnt, dass das Wetter super schön war? Trotz
der Hitze - schätzungsweise 30-40°C unter der Maske - war
es ein wunderschöner Umzug.
Zum Schluss des Umzugs gab es das berüchtigte Risotto oder
wahlweise auch ein Pärchen Wienerli. Mit dem hartverdienten
Getränk in der Hand, genoss man das Mahl. Als Dessert gab es
bei einem Stand sogar noch Softeis. Keine Ahnung wie lange es her
ist, seit ich das letzte Softeis gegessen habe. Es hat jedenfalls
wunderbar gemundet. Bei schrägen Klängen von diversen
Guggen konnte man gemütlich den Schluss ausklingen lassen und
so wie wir gekommen sind, gingen wir individuell wieder - die einen
mit einem Lächeln und der Vorfreude aufs nächste Wochenende...
Grüessli Pascal
Alles begann mit einer grossen Überraschung: „Wo isch s
Büssli wo de Marco organisiert hät?“ habe ich mir im Stillen
gedacht. Wie ich aus zahlreichen und ausschweifenden Erzählungen
vernahm, musste das Ziel unserer Reise eine regelrechte Fasnachtshochburg
sein – und nur sieben Fällis stiegen in Marcos` „silberne Rakete“
und machten sich Richtung Kornwestheim auf. Naja was solls, weit
kamen wir nicht. „Neckarburg“ war der erste Zwischenhalt und so
konnte jeder seine Gelüste stillen. Die einen mit Rauch, die
andern mit Essen und wieder andere gönnten sich beides. Und
das in einer speziellen Atmosphäre neben einem richtig urchigen
Bayer.
Nach einer kurzweiligen Fahrt waren wir bald darauf an unserem
Ziel: dem „Ziel der Ziele“ dachte ich so für mich. Und schon
waren die Fällis nur noch zu sechst. Unser Gründungsmitglied
aus dem „Tääli“ verliess unser Transportmittel fluchtartig
und schon war der Kinderwagen nicht mehr sicher vor ihr. „Sie isch
ja Gotti vo dem chline Baby“ habe ich dann vernommen.
Nach kurzer Bekanntmachung und Namen austauschen war der Rathaussturm
Programmpunkt Nr. 1. Von den mittlerweile wieder sieben anwesenden
der Fällidelegation hatte noch niemand so etwas erlebt. Der
Bürgermeister auf den Balkonen des Rathauses konterte die verbalen
Angriffe seines Volkes, welches in hochfasnächtlicher Stimmung
den Eingang belagerte. Nachdem diverse „Schläckisache“ aus
den oberen Stockwerken auf uns prasselten und wir durch Böllerschüsse
wieder die volle Aufmerksamkeit dem Schlagabtausch widmeten, war
es soweit: Sturm ins Rathaus. Die wohlverdiente Verpflegung mundete
ringsum, nur zufriedene Gesichter waren zu erkennen. Als die Raucher
ihren Krebs erfolgreich gefüttert hatten und der Orangensaft
gepaart mit Brezeln erfolgreich vernichtet wurde, wurde kurzerhand
die Bettenverteilung auf dem Vorplatz breitgeschlagen.
„Auf gehts, Narrensuppe essen“ tönte es aus den Reihen unserer
Gastgeber. „Was wänd ihr mit Suppe, ich han Hunger, und das
nid z knapp“ hat man mich denken hören. Ein Glück, dass
die „Suppe“ in meinem Fall aus einer reichhaltigen Grillpaltte mit
Pommes bestand. Zum meinem Erstaunen war bei meinen Tischnachbarn
der Teller nicht ganz leer. So kam es, dass ich quer durchs Menu
schlemmen konnte. Mmmmmmmh, köstlich....
Da von uns noch keiner richtig müde war, wurde einstimmig
beschlossen, dass wir das Auto zwecks Spassbremse mit seinem Schlafplatz
an der Strasse bekannt machten und den Weg ins Pub jeder auf den
eigenen Beinen meisterte - zumindest auf dem Hinweg. So kam ein
lustiger Haufen an, und die Stimmung war von Anfang an grandios
und heiter. Wie jeder weiss, macht Alkohol lustig und übermütig.
Das musste auch unser wortgewandtes – männliches – Gründungsmitglied
erfahren, welches mit einem spektakulären und ungewollten „vom-Stuhl-aufstehen-und-daneben-auf-dem-Boden-wieder-hinsetzen“
Plumpser die Lacher eindeutig auf seine Seite zog.
Da der Konsum bei den einen ein beträchtliches Mass annahm,
wurde gefühlte 20 Minuten später - was natürlich
einiger Stunden entsprach - die Nachtwanderung gut gelaunt und leicht
torkelnd in Angriff genommen. Weil wir spontan das Nachtquartier
angeboten bekamen, kam es, dass wir nach Löschzwergen etc.
erst noch Luftmatratzen aufblasen lassen mussten, was bestimmt alle
Nachbarn im nähren Umkreis live miterleben durften.
Die Nachtruhe war wie gewohnt viel zu kurz und nicht allzu ergiebig,
was uns aber nicht hinderte, fröhlich in den neuen Tag zu starten.
Anziehen und zum kornwestheimer Fasnachtanführer pilgern stand
auf dem Programm. Mein „Lieblingchnüschperligspändli“
traf nun doch auch endlich ein, worauf uns nichts mehr halten konnte.
Der Kühlschrankinhalt und die Brotvorräte verschwanden
im Nu in zwei hunrigen Bäuchen.
Gut gestärkt ging es auf zum Dorfplatz, wo sich eine nette
Dame gesetzteren Alters anbot, uns mit diversen Kleinigkeiten einzudecken.
Sei es eine lila Pfeife oder nur der Name des Lieblings in ein Herz
aus Leder gebrannt. Dies hatte zur Folge, dass mindestens zwei von
uns – ja genau die, die zu zweit auf nur zwei Füssen gehen
können – wieder und immer wieder mit dem Namen des anderen
angesprochen wurden.
Der Umzug war enttäuschend kurz, ich habe mir mehr davon
versprochen, als es hiess „mir sind da, Maske abzieh und versorge,
mer chönd i de Halle no öppis esse bevor mer abfahred!“
Der einsetzende Schneeregen hielt uns nicht davon ab, nach kurzem
Verschnaufen die Autos zu besteigen und Richtung Heimat zu tuckern.
Der Halt an der mittlerweile angestammten Raststätte wurde
im Interesse aller Mitfahrer kurz gehalten, worauf der Silberpfeil
wieder die deutsche Autobahn unsicher machen konnte.
Mit „Guschti Brösmeli“ aus dem Ipod und lang anhaltenden
Streicheleinheiten, welche zum Glück ausser den beiden Beteiligten
niemand mitbekam, war die Rückfahrt mehr als entspannend. In
Ohringen, dem Ausgangspunkt unserer Reise, angekommen mussten die
einen zwei, und die andern kein Auto vom gefallenen Schnee befreien.
„Danke – bitte gerngscheh“ tönt es und schon ist jeder in seine
Richtung entschwunden....
„Guet Nacht zäme und danke. Isch würkli geil, en hoffentli
werdende Fälli z sii“
Eue Brösmeli
Heute ist ein spezieller Anlass, eigentlich sind es ja sogar
zwei.
Für einmal treffen wir uns nicht für einen Umzug, nein
heute soll es zum Maskenball gehen.
Normalerweise sind dies ja keine offiziellen Termine, werden
also üblich auch nicht so dokumentiert, aber heute liegt nichts
spezielles an, also wieso nicht.
Treffpunkt 18’00 Uhr im neuen Stammlokal Wiesenthal. Heute ist
Premiere, zumindest was das Schminken hier angeht. Im kleinen, gemütlich
hergerichteten Fälli-Stübli treffen Farbe und Gesichter
aufeinander. Dieser Zusammenschluss wird von unserem Schminkteam
mit sicherer Hand geführt und dafür gleich an dieser Stelle
unseren Dank.
Bald weiss jeder, welches Motiv er in welchen Farben verpasst
bekommen möchte und so geht es denn anschliessend auch schon
zum gemütlichen Essen. Die einen trinken etwas, die andern
gehen mit grossem Hunger aufs Ganze.
XY; natürlich habe ich auch zu Beginn des Textes schon gewusst,
was heute ansteht, aber da gleich zwei Varianten zur Verfügung
stehen, teilen sich die Fälli-Glöggler auf. Die einen
gehen nach Flaach, wo auch die Rampensäue ihr Bestes geben,
die andern zieht es eher nach Wila zu den Turtalias, welche uns
seit unserem Trip nach Prag doch ganz schön ans Herz gewachsen
sind.
So kann ich natürlich nur noch von Wila weiterberichten.
Bei strömendem Regen werden wir herzlich begrüsst. Immer
wieder eine Freude, wenn wir bei den Turtalias auftauschen scheint
immer eine strahlende Sonne, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit.
Wir erfreuen uns einem sehr durchzogenen Publikum von jung bis
doch eher etwas älter, aber was viel wichtiger erscheint, sehr
viele und originelle Masken. Nicht einfach mit einem Cowboyhut und
geschminktem Schnauz, nein bis zur Unkenntlichkeit haben sich die
Besucher hinter ihrer Maskerade versteckt.
Tolle Musik, Guggenauftritte jede Menge zum Essen und trinken,
ja sogar ein erstklassiges Kuchenbuffet versüssen uns den Abend.
Die einen etwas kürzer, die andern etwas später und
die letzten kommen auch noch aus Flaach, als hier schon fast alles
vorbei ist.
Ein gelungener und aufgestellter Abend lässt uns dann zufrieden
wieder nach Hause fahren und uns in unseren Kissen versinken.
Danke allen, welche zu diesem schönen Abend beigetragen
haben ...................
LG
Andy
Am nä schönä
verägnätä Sunntig dä 27.2.2011 sind d Nadja und d Marion an Zunftmeister. Am
11.00 hämmer Besammlig ka im Restaurant Steinbock für die wo hänt müessä
schminkä. Da ich Taxi gspielt han für d Marion und d Nadja bin ich dä erst gsi
im Steinbock. Halt Stopp stimmt gar nit, Daniela isch zerscht gsi, hät schu dä
Kai gschminkt ka, wo ich chu bi. Wo mir am schminkä gsi sind, sind s Wirtäpaar
mit Chind zlaufä cho vo St. Peterzell: Maya und Peter.
Dänn wo alli
gschminkt gsi sind, hämmer nu förigi Zit ka um zu ässä und trinkä. Mit ä chli Verspötig
got dä Umzug los. Ich han dä Fahne dörfä trägä und äs hät immer wieder emol
grägnät, ä chli weniger und wieder mol heftiger. Trotz dem Rägä hänt alli
luschtig ka. Obwohl Zueschauer, vor allem Chind, eus mit dä doofä Konfettispray
gnervt händ. Nachem Umzug hämmer üs mit dä Umzugverpflägig gstärcht, und
gwartet bis Guggä Z Monsterkonzert gspielt hänt, isch super gsi. Diä üblichä Vertächtigä
hänt nu mitenand än Zwätschgä Lutz trunkä. Nachem Monsterkonzert sind die eintä
hei gangä und diä anderä sind nu go Znacht ässä ufem Heiwäg. So isch dä
verägnätä Sunntig au umä gangä, und mir händ ufs nechsti Wucheänd gwartet.
Roman
Daten: Schminken 11.00 Uhr bei Coco Treffen 12.30 Uhr bei
Coco Umzug Start 14.31 Uhr Sirnach
Was dazwischen geschah!
Das Schminken bei Coco ging ruhig von statten. Es gab ganze und
halb geschminkte Gesichter, ihn roter und schwarzer Farbe auf weisem
Hintergrund.
Der Rest traf um 12.30 Uhr auch noch ein. Die Stimmung war heiter
und fröhlich. Päsce und Brösmeli haben noch eine
kleine Vorführung ihn Form von einem „Hose lupf“ oder so dargeboten.
Resultat: Beide hatten eine rote Rübe.
Nun gings ab nach Sirnach.
Marco gab uns vorher ein Blatt für ins Auto damit wir auf
dem offiziellen Parkplatz parkieren konnten. Tja, nur brauchten
wir das gar nicht, da ein paar von uns ja eh schon einen Gewohnheits
- Parkplatz hatten von letztem Jahr. So parkierten wir neben der
Sporthalle. Alles ausgeladen und gefüllt ging es in Richtung
Aufstellungsraum. Aber halt, da war doch noch was: Stimmt,
wir gingen erst zu einem Stand der Glühwein, Lutz und Hot Dogs
hatte und verpflegten uns dort. Die einen gingen noch auf einen
schnellen Lutz zum Wagen Nr. 52 und der Rest war unterwegs zu unserem
Aufstellungsplatz. Mit viel lauter Musik von dem Wagen nebenan verbrachten
wir die Zeit bis es los ging.
Um 14.47 Uhr ging es los. Gleich nach dem ersten Rank waren schon
die ersten Opfer vor uns. Ich glaube, sie genossen es so richtig
konvetisiert zu werden. Einige unserer Opfer schrien lauthals, doch
bekanntlich bringt das bei uns nichts. Lolis wurden auch zahlreich
verteilt und viele hatten Spaß an uns. Bei der Kirche nach
dem Rank wurden wir noch dem Publikum vorgestellt.
Nach dem Umzug mussten wir leider feststellen, dass wir nicht
ganz so fleißig waren mit den Konfettis. Unser Wägeli
war leider Gottes nicht ganz leer geworden.
Vielleicht schaffen wir es nächstes Jahr......
Ralph
Und wieder einmal besuchten wir unsere Nachbarstadt!
Treffpunkt war um 11:00 Uhr im Rest. Falken ehemals Piwi. Alle
wollten wieder prächtig aussehen. Die mit Maske sowieso, andere
liessen sich schminken. So sah man bei den einen die Schatten der
vergangenen Nacht nicht allzusehr. Als alle fertig waren machten
Remo und ich einen Spaziergang durch die Altstadt. Er konnte es
kaum abwarten Guggen, Masken und die zum Teil prächtigen Wagen
zu bestaunen.
Pünktlich eine halbe Stunde vor Umzugsbeginn trafen wir
uns alle bei Täfeli 22B (das B ach ja)...
Ja, ja der Leitspruch kommt schon noch. Das Wetter spielte anfangs
noch mit Sonne, später mit Wolken mit. Es blieb trocken doch
wehte ein kräftiger Wind der sich in den Gassen legte. Der
Umzug war gut besucht. Auch kannte man den einen oder anderen. Konfettis
gab's im Überfluss. Auch waren alle gut gelaunt.
Am Schluss waren alle zufrieden und durstig. Also ab in die "Rüegerhalle"
zur Stärkung.
Konfetti ausschütteln, die wollen wir ja nicht zu Hause,
allen eine schöne Woche wünschen und ab nach Hause. Wir
wollen ja am Montag wieder fit sein.
Es hat sich gelohnt nach Frauenfeld zu gehen, denn alle hatten
Spass und Freude.
Euer Spalti
Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen wie zu
Beginn der Winterthurer Fasnacht noch kaum je dagewesen, versammelten
sich ab 18:00 die aktiven Fasnächtler der verschiedensten Winterthurer
Maskengruppen und Guggenmusiken zum Start des „Narrenbaumgassenlaufes“
beim Helvetiabrunnen in der Steinberggasse. Gut gelaunt und voller
Vorfreude auf die kommenden Tage waren auch wir Fällis zahlreich
versammelt und es verbreitete sich rasch eine gute Stimmung unter
den Wartenden.
Um Punkt 18:30 ging der Umzug neu gemeinsam los via Steinberggasse.
Immer an vorderster Front natürlich der Star des Abends, der
Narrenbaum, getragen von den starken Männern der beteiligten
Maskengruppen. Weiter verlief der etwas unstrukturierte Umzug via
Obergasse und Marktgasse zu seinem gewohnten Zielort im oberen Graben.
Dort angekommen, beehrte uns auch bald schon der Stadtpräsident
Ernst Wohlwend mit seiner Anwesenheit auf der Bühne. Wie immer
wurde er von den Mitgliedern des FAKOWI`s und den Fröschen
des Narrensiegel`s Töss begleitet. Unter den wachsamen Blicken
der Fasnächtler und begleitet von den Klängen der anwesenden
Guggen wurde der wunderschöne, und wie es sich für einen
Narren gehört, etwas schrägen Baum von den kräftigen
Männern innert kürzester Zeit in die Höhe befördert.
Nebst den gewohnten Sujets zieren nun auch die der 3 neuen Winterthurer
Gruppen das Haupt des Narrenbaums.
Die anschliessende Übergabe des Stadtschlüssels wurde
vom Stadtpräsidenten von den Worten begleitet, dass die Stadtkasse
sicherheitshalber vergraben wurde. Dennoch wurde dieser vom neuen
FAKOWI-Präsidenten Thomas Steffen gerne angenommen und sichtlich
erfreut wünschte dieser den Versammelten eine schöne Fasnachtszeit.
Für den anschliessenden Apero im Guggenzelt blieb für
uns Fällis keine Zeit, den es ging sogleich weiter in die nahe
gelegene Spaghetti Factory um Majas Geburtstag zu feiern. Dort genossen
wir das Beisammensein bei Speis und Trank und auch ein „Ständchen“
fürs Geburtstagskind durfte natürlich nicht fehlen.
Für die meisten von uns ging`s anschliessend weiter in die
alte Kaserne zur „Irrsinn“-Party der X-Large-Gugge. Dies nicht zum
allgemeinen Vergnügen, sondern in erster Linie zur tatkräftigen
Unterstützung des Partybetriebes an den verschiedenen Bars.
Dabei blieb es natürlich nicht, und so mancher genoss den ersten
Fasnachtsabend bis weit nach Mitternacht...
Martina
Samstag den 12.03.2011
Alles fing ganz friedlich um 14 Uhr an. Wir trafen uns bei Nadia
und Roman zum schminken. Maja, Rahel und ich hatten gerade gesagt,
dass heute Wunschkonzert ist, da ging es schon los mit der Hektik!
„ Ich muss um 16 Uhr beim Zelt sein“, tönt es aus der einen
Ecke. „Ich auch“ aus der anderen. Also los, und die ersten kriegten
Farbe ins Gesicht und suchten sich Ihr Muster aus. Leider viel die
Auswahl schwer, bei den vielen Mustern und man (oder Frau) griff
ein bisschen daneben. Da wir ja schon richtige kleine Profis sind,
haben wir alles gerettet! Auch ich musste um 16 Uhr ins Zelt und
liess die zwei andern alleine. Sie haben es gut gemeistert.
Als das Zelt dann endlich da war und auch aufgestellt, fingen
die fleissigen Bienlein auch gleich den Boden auszulegen. Es sollte
sich als schwieriges Unterfangen heraus stellen!
Die einen Teile waren kaputt und andere passten einfach nicht
aufeinander. Man schrie auch gleich nach einem neuen Boden, der
auch prompt und spontan genehmigt wurde!
Endlich war alles bereit und der Verkauf konnte starten. Es wurde
auch Zeit, denn die Stadt füllte sich mit Schaulustigen, die
den Guggenumzug sehen wollten. Pünktlich startete dieser und
die Umzugsrute war voller Menschen. Der Verkauf von Bier und Konfetti
lief sehr gut und schon bald waren die Konfettis ausverkauft. Auch
der Zungenkuss lief sehr gut. Nach den Samstagabend hatten wir drei
Flaschen gebraucht.
Es war ja auch kein Wunder. Es drängten sich viele Leute
und Freunde von uns um die Bühne beim Narrenbaum. Das hatten
wir sicher auch den zahlreichen, guten Guggen zu verdanken.
Es hat sich auch ein Ohrwurm eingebrannt, den die einen oder
andern nach diesem Wochenende nicht mehr hören konnten. “s’Hippigspänschtli“.
Es singt sich doch so schön!!!
Nach getaner Arbeit konnte auch die Zeltmannschaft sich ins Getümel
stürzen. Einige zog es ins Guggenzelt und die anderen ins Casino.
Es gab auch solche die um 1 Uhr nach Hause gingen. Ihnen lag wohl
der Freitag noch in den Knochen!?
Meine Wenigkeit und ein paar andere trotteten mit schweren Füssen
( war damit nicht alleine ) ins Casino. Mit erschrecken haben wir
festgestellt, dass der Service nicht der Hammer war. Dafür
die Preise! Na ja.
Lange rede kurzer Sinn, ich hab mich um ca. 2 Uhr verkrümelt
und auf den Weg in meine Asylunterkunft gemacht( ich war nicht die
letzte!! ). Sch….e, der Bus fährt weg, also nichts wie in ein
Taxi und ab! Der nächste Tag wird lang.
Sonntag den 13.03.2011
Nach einer kurzen Nacht, klingelte leider wieder viel zu früh
mein Wecker! Das schöne an meiner Privat-Unterkunft ist der
Kaffee-Liefer-Service. Herrlich!
Eine Dusche, etwas kleines essen, wieder ins Glöggligwändli
und los geht’s zum schminken. Alle waren pünktlich, oder haben
schnell angerufen. Auch unsere „Passiven Mitläufer“ und unsere
fleissigen Bienen im Zelt. Also Pistole auf und los. Natürlich
durfte auch das “Hippigspänschtli“ nicht fehlen. Den Kommentar
kann man sich ja vorstellen! Alle waren fertig geschminkt und es
ging auch schon wieder weiter. Die einen waren schon bei unserem
Zelt und haben fleissig eingerichtet.
Erst als Marco das durchtrennte Kabel wieder repariert hatte,
konnten auch warme Getränke und natürlich auch Bier verkauft
werden!
Wie jedes Jahr an der Winti Fasnacht hiess es “Gruppenfoto“.
Also alles rauf auf die Bühne und lächeln! Zum Glück
gab es doch ein paar geschminkte Gesichter. So sah man bei den einen
nicht, wie kurz die Nacht war!!
Gleich wieder ab ins Zelt, oder Plaketten fassen und auf zum
Verkauf! Den einen noch einen Einführungskurs erteilen, wie
man bei uns arbeitet. Wunderbare Einführung, gäll Marco!
Das Wetter war gut und es zog wieder viele Leute in die Stadt.
Mit Prinzessinnen und Feen, Ritter und Cowboys kam eine bunte Mischung
in die Stadt. Viele farbige Gesichter säumten den Strassenrand
und wir machten uns auf zur Umzugsaufstellung. Zältli verteilen,
Konfetti fassen und dann noch unser Ruf, schon konnte der Umzug
losgehen. Wir waren mit der Nummer 22 im vorderen Drittel. So viele
Konfetti wie in diesem Jahr, haben wir schon lange nicht mehr gesehen.
Zum Glück hatte ich den Fahnen und hab so gut wie fast gar
nichts abbekommen! “Schwein gha!!“
Der Umzug verlief friedlich und am Ende gab es noch Cola für
alle. Weiter in die Halle und verpflegen, damit wir wieder los können.
Die Männer zum Gitterlä und wir gingen wieder Richtung
Zelt, um zu sehen, wie sich unsere fleissigen Helfer so schlugen.
Es gab nichts zu beanstanden!
Ein herzliches Dankeschön an unsere Helfer, ohne die
unser Zelt am Sonntag nicht funktionieren würde!!!
Wieder einmal hiess es aufräumen. Alles schnell in die Anhänger
und dann ab ins LaPergola zum essen. Im Restaurant angekommen wurde
zuerst etwas zu trinken bestellt. Dann kam die grosse Frage; „Wa
söll i näh?“ „Wa nimsch?“ „ I weiss nonig gnau!“
Nachdem jeder etwas gefunden hatte und wir auf das Essen warteten,
wurde geplaudert, diskutiert und gelacht. Gelacht wurde an diesem
Abend sowieso sehr viel und bis fast zum ersticken! Gälled!!!!!
Zum Glück waren wir schon beim Kaffe angelangt, als das Riesengelächter
los ging. Nach dieser Session gab es Bauchweh und wir wären
fast erstickt! Gäll Andy.
Und immer diese Fotos, die alles noch viel schlimmer machen.
Man konnte sich fast nicht mehr erholen. Auch Gubi war arm dran.
Anscheinend hatte sie am Umzug nicht genug Konfetti abbekommen.
Oder warum hat Marco sie gestopft? Bitte meh Details!!
Nachdem unsere Kasse alles bezahlt hatte, liefen wir los ins
Guggenzelt. Für die einen war der Abend schnell vorbei, denn
es gibt auch ein paar Glöggli die am Fasnachtsmontag zur Arbeit
müssen (oder ins KSW). Ich gehörte nicht dazu, darum konnte
ich noch ein bisschen feiern. Wir sind auch nochmals ins Casino
gegangen. Leider verlangten Sie Fr. 10.- Eintritt. Was macht man
nicht alles um seinen Schatz zu sehen!!
Danke namal für dä Itritt und vo dim Schatz dän’s
Getränk!
Wieder ab ins Zelt und weiter feiern. Langsam aber sicher leerte
sich das Zelt und auch mein Privatchauffeur wollte los (war wieder
nicht die letzte!!). Zum Glück durften wir am Montag ein Stunde
länger schlafen!!
Jehh…….
Räf1
Konfetti verpackä und schminkä sind mini
erstä Erinnerigä an Fasnachtsmäntig 2011. S Wetterglück
wo eus bis jetzt treu gsi isch, hät eus au am Mäntig nid
verlah.
Drum hämer mit me zimlichä Asturm uf dä Chinderumzug
und natürlich au uf eusäs Bierzelt grächnet. Wie
„befürchtät“ isch dä Chinderumzug ä einzigi
riesigi Konfettischlacht bi super Wätter gsi.
Wie jedes Jahr isch dä Verein nachem Chinderumzug chli verteilt.
S Bierzelt will züglät werdä, mal wieder werded
starchi Manne brucht zum dä Bögg ufezieh, s Narräbaum
fällä mues au vorbereitet si.
Meh oder weniger Punkt sächsi isch äs wieder mal so
wiit gsi, in Begleitig, vo dä bald scho wieder letschtä
Guggäkläng fallt dä Narräbaum au das Jahr wieder.
Nümä lang und d Winti Fasi 2011 isch Gschicht.
Langsam setzt sich, die ganz Truubä vo Maskä, Guggä,
suschtigä Fasnächtler und Schaulustigä, vom Grabe
richtig Züüghuuswiese in Bewegig.
S Prozedere kännä mer ja langsam, Guggä spieläd,
am siebni wird igfüürät und dänn warte mer gspannt
wie langs ächt gaht bis dä Böög Füür
fangt und s ändlich knallt.
Ohni chalti Füess und Händ oder suschtigäm Schlotterä
lahts sich ganz agnehm uf dä grossi Knall wartä . Wie
so jedes Jahr dörfemer nachäm grossä Knall dänn
na s Füürwerk gnüssä, ganz ohni früürä.
Jetzt na s Schlussbouget und scho isch d Winti Fasi 2011 Gschicht.
Was na bliibt isch s ufruumä , für die einä na
äs rächts Stuck Fleisch idä Harmonie, naschlafä
und sich uf s nächst Jahr freuä.
D Kampfameisä
Es isch Samstig Morge ca 10ni, Treffpunkt we öfters i eusem
Stammlokal, im Wiesethal.
Kaffi und frisch ufbachni Gipfeli hend eus begrüesst. Na
es Merci an Hansjakob, das er für eus ufgmacht het.
D Maja und d Coco hend den mal losgleit mit schminke. Je länger
das mer Farb is Gsicht becho het, het mer nüme usgseh wemer
scho mal erbroche hetti... um di 12i ume hets den gheisse allgemeine
Ufbruch, alli Sache packe, mir mached eus für uf Pfunge bereit.
Z Pfunge a cho, het jedes Auto en Parkplatz gsuecht, und wer sucht
der findet... =)
S’Wetter het hüt ned so wele, we mir gern gha hettet....
Das mer ned ganz so laang hend mösse warte bis es loos
gange isch, hemmer na en chline Zwüschestopp im Löwe gmacht.
Stimmig isch immer meeh und meeh cho.
Churz vorem Umzug, alles sattelfescht mache, Konfetti und Loli
schnappe und looos gaht de Umzug.
Dune i de neu bzw. andersch iihgrichtete Halle (Bar i de Mitti)
a cho, hets Ghackets&Hörni mit Öpfelmues geeh. De
Namitag hend mir mit Gugge lose und chli da en schwätz und
det en schwätz ume bracht.
I de Halle send immer wieder sehr viel Konfetti verteilt worde.
Die eine send den mal na churz zu de Familie Fischer i Bar eis
go neeh.
Uf di halbi 6 reserviert im Wiesethal send mir Fällis mit
Hunger eus go stärke für de Abig. S Nachtesse isch sehr
fein und grosszügig gsijh. =)
Nach em esse hend d’Danny und d’Maja namal ihri künstlerische
Farbeiideeä zeiged.
Alli guet gesse und zahlt hend mir eus den wieder zrugg uf Pfunge
gmacht.
I de Halle a cho, hets nanig so viel Lüüt gha. Abr
d Fällis sind grad zur richtiger Ziit cho, d Blächis hend
nemli grad a gfange Spiele unteranderem natürlich au „ S’Hippigschpängschtli“
:o)
Di Junge hend sich sehr guet mit de Eulach Affe abgeh gha...
sprich wen mer bi de Eulach Affe i de Nächi isch het mer ganz
schnell sehr viel Konfetti a sich oder bzw. in sich....
trotz em biisse und chratze hends mir alli sehr lustig gha....
bis den de Buebli gmeint gha het er mössi mich chli verschrecke....
uf eimal meint er sh..... ich han mis IPhone verlore..... supper
de schlumpf lüütet em buebeli stuuurm aah. Niemert nimmt
ab. Suuuper, guet gshaffed!!! Es lütet und lüüütet.....
d Nerve stieged und stieged... uf eimal heissst wart, wart, es fibriert.......
und wo grabscht ers use??!!! I siim Konfettisack gfüllt natürlich
mit ganz viel Konfettii..... Aaach, da het de Buebli ja namal Glück
gha...
Guggemusik und s Tschirgant Duo hend ihres beste geh. Durr
di guet Stimmig het sich d Halle immer meeh und meeh gfüllt.
Irgendwenn nimmt den de Abig au mal es End, und es heisst für
die eine oder andere Feierabend für heute. Ab is Zeindli.
Es Grüessli vom Schlumpf
Und wiedermal isch Rorbas eusäs letzti Wuchenänd...
Am Maskäball am Samstig simmer leider nid debi gsi, däfür
hämmer am Suntig namal Vollgass gäh.
Troffä hämmer eus bi dä Maya und äm Andi
dihei. D’Maya hät namal ihres besti gäh zum alli wo a
gmäldet - oder ebä au nöd a gmäldet gsi sind
- z’schminkä.
D’Janine und mini Wenigkeit sind bereits vorab uf Rorbas an Zunfti.
Na ja Zunfti!! Eis Trinkä, Umzugsnummärä entgägä
näh, das isch es dänn au gsi... Mit Hunger simmer dänn
halt id Beiz go z’mittäg ässä. Mir sind chum fertig
gsie isch au scho dä Rest vo dä Fällis uftaucht.
S’ Wägeli händs au scho usgladä, Konfetti drin, also
alles parat für dä letschti Umzug. Di eintä händ
no öppis gässä die andärä öpis trunkä
und di drittä händ eifach numä gwartät bis es
losgaht.
Achtung fertig Ufstellä, und loslaufä.
Nachdem dass wieder ä mal alli Konfetti dussä gsi sind
und dä Umzug fertig gsi isch, hämmer eus natürli
namal müesä Verpflägä. Es isch en hammer Umzug
gsi! Natürli so wieä die ganz Säson.
Die eintä sind nach dä Uflösig no go z’nacht ässä,
die andära mit Sicherheit hei!
So gnueg verzellt! D’Umzugssäson isch verbie und di nächscht
chunt bestimmt!!
Mit grosser Freud uf di nächschtä Aläss.
Euä Vize
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